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Geistliche Impulse:

Herz-Jesu-Monat Juni

„Verkünde es und lasse es der ganzen Welt verkünden, dass ich meinen Gnadengaben kein Maß und keine Grenze setzen werde für diejenigen, welche sie in meinem Herzen suchen.“

Jesus zur hl. Margareta Maria Alacoque

 

“Jesus hat mir versprochen, dass Er alle Schätze der Gnaden, mit welchen sein Herz erfüllt ist, reichlich in die Herzen jener ausgießen werde, welche das Bild Seines heiligsten Herzens verehren.“

 

„Das heiligste Herz Jesu ist die Schatzkammer aller Gnaden, und das Vertrauen ist der Schlüssel dazu.“

Zeugnisse der hl. Margareta Maria Alacoque

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Foto: Haussegenkalender

Stiftskirche Wilten

Marienmonat Mai

„Die Liebe zur Jungfrau Maria ist so wunderbar und so tröstlich! Wir alle, wirklich alle, tragen etwas ins uns, das außer Gott nur Maria verstehen kann; sie allein kann trösten … Dieses Etwas ist Geschöpf, dieses Etwas ist menschliches Bedürfnis, es ist Liebe und manchmal Schmerz … Es ist das Etwas, das Gott in unsere Seelen gegeben hat und das die Geschöpfe nicht füllen können, und so werden wir dahin geführt, Maria aufzusuchen.

Maria, die Braut, die Mutter, die Frau … Wen gäbe es, der besser verstehen, besser helfen, besser trösten, mehr stärken könnte als sie? Wer könnte eine bessere Zuflucht in unseren Sünden und in unserem Elend sein als Maria, die heiligste Jungfrau?

Wie gut und wie groß ist Gott, der uns das Herz Mariens anbietet, als sei es das Seine! Wenn wir begriffen, was alle Liebe, die wir der Jungfrau schenken können, für Jesus bedeutet … dann wären wir besser, dann wären wir die bevorzugten Kinder Jesu.

Ich glaube, dass wir nicht befürchten müssen, dass wir die Jungfrau Maria zu sehr lieben … Ich glaube, dass wir, wenn wir Maria lieben, Gott lieben und dass Ihm nichts genommen wird, sondern ganz im Gegenteil.“

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Hl. Bruder Rafael Maria Arnaiz Baron in einem Brief an seinen Onkel Leopoldo am 11. 10. 1937

Ostern 2024

Das Herz des Auferstandenen

 

Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm:

Mein Herr und mein Gott!

Johannes 20,26-28

Eine Woche nach Ostern heilt Jesus den Zweifel des Apostels Thomas, indem er ihn seine Herzwunde berühren lässt.

Zeichen seiner unendlichen Liebe und Barmherzigkeit!

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Foto: Barmherziger Jesus

Karwoche 2024

Herr Jesus Christus,

Du schaust uns an mit Deinem liebenden Blick.

Du birgst uns in deinen Armen.

Dein Mund spricht:

 

„Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin,

werde alle zu mir ziehen.“ (Joh 12,32)

 

‚Wie mich der Vater geliebt hat,

so habe auch ich euch geliebt.

Bleibt in meiner Liebe.“ (Joh 15,9)

 

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt

und schwere Lasten zu tragen habt.

Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ (Mt 11,28)

 

Wir schauen auf zu Dir und bekennen, mit Petrus:

„Herr, zu wem sollen wir gehen?

Du hast Worte des ewigen Lebens.

Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt.

Du bist der Heilige Gottes.“ (Joh 6,68—69)

 

„Durch seine Wunden sind wir geheilt.“

(Jes 53,5; 1 Petr 2,24)

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Foto: Schmerzensmann in der Neumünsterkirche Würzburg

Mitte 14.Jabrhundert

März: Josefs-Monat

Josef, du Gerechter,

du hast Maria und ihr Kind, Gottes Sohn, zu dir genommen.

Du hast ihr Leben begleitet, behütet, in aller Gefahr geschützt

und so dem Werk der Erlösung gedient.

Von Anfang an bist du Gottes Weisungen gefolgt.

Sein heiliger Wille wurde der deine und Jesus Christus selbst dein Weg.

 

Im Blick auf dein Bild bitte ich dich um deine mächtige Fürsprache bei Gott.

Er schenke mir die Gnade, diesen Weg zu erkennen

und ihn im Dienst des Herrn zu gehen:

Ist Jesus Christus doch selbst „der Weg und die Wahrheit und das Leben“.

Amen.

Dieses Gebet beten wir als Novene (neun Tage lang) als Vorbereitung auf das Hochfest des heiligen Josef am 19. März.

Beten Sie mit uns!

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Foto: Haussegenkalender

Fastenzeit 2024

Das Wort Fastenzeit, mit dem wir im Deutschen die Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern benennen, sagt nur einen kleinen Teil dessen aus, was die Kirche mit dieser Zeit meint. Ursprünglich ist dies die Zeit der Taufspendung, die Zeit der Christwerdung also, die man nicht glaubte in einem kurzen Moment vollziehen zu können, sondern nur als einen Weg der Verwandlung, der „Bekehrung“, den der Mensch Schritt für Schritt zu gehen hat. Wenn man später in diesen Weg die Büßer und schließlich die ganze Kirche mithineinnahm, so drückt sich darin das Bewusstsein aus, dass man diesen Weg nicht mit einem Mal zu Ende gehen kann; er umfasst unser ganzes Leben, muss immer von neuem beschritten werden. So will Fastenzeit dies in unserem Bewusstsein und in unserem Leben gegenwärtig halten, dass Christsein sich nur als immer neues Christwerden vollziehen kann, dass es nie ein abgeschossen hinter uns liegendes Geschehen ist, sondern immer neue Einübung verlangt.

Joseph Kardinal Ratzinger

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2. Februar: Hochfest Darstellung des Herrn - Maria Lichtmess
Tag des geweihten Lebens

Für weniger nicht...

Was das Ordensleben für mich bedeutet?

die verrückte, totale, grenzenlose,

unsinnige, verschwenderische Hingabe

an eine ebenso - nein:

an eine alles übersteigende, grenzenlose,

unsinnige, verschwenderische Liebe.

Für weniger als das

hätte ich mein Leben nicht gelebt.

Ob man die Evangelischen Räte

heute leben kann?

Sie werden gelebt.

Das ist ihr stärkstes Argument.

Gehorsam, Armut, Keuschheit werden gelebt

in suchender, weinender,

aufrührerischer, tapferer Liebe.

In allen Ecken der Welt:

eine trotzige Liebe

gegen und inmitten

aller Mittelmäßigkeit und Anpassung.

 

Wie sie zu leben sind?

Darauf gibt es wohl keine fertige Antwort.

Die hat es wohl nie gegeben - 

so wie die Liebe immer ein Geheimnis ist,

das sich allen fertigen Antworten widersetzt.

 

Wie ich sie gelebt habe und lebe?

Recht und schlecht,

tastend und suchend,

mal im jauchzenden Zugriff,

mal im trotzigen Dennoch.

Ruth Pfau

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